THIS is Love

Dein Leben lang suchst du bereits nach Liebe. Was hast Du nicht schon alles dafür angestellt….

Und dabei ist sie immer da gewesen – Jetzt und hier – Du bist in ihr und sie in dir.

Und doch ist es oft schwer dies zu spüren.

Viele Wege können dich damit in Verbindung bringen. Ich lade dich ein, von dem zu kosten, was ich hilfreich fand und gerne weitergeben möchte.

Zitate um tiefer in die Liebe sinken

„Wir sind nicht menschliche Wesen, die spirituelle Erfahrungen machen, wir sind göttliche Wesen, die menschliche Erfahrungen machen.“ (Teilhard de Chardin)

„Der Mensch der stirbt bevor er stirbt, stirbt nicht, wenn er stirbt.“ (Abraham a Sancta Clara)

„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand“ (Blaise Pascal)

„Aller Sinn des Lebens ist erfüllt, wo Liebe ist“ (Dietrich Bomhoeffer)

„Das Wesen Gottes ist Liebe“ (Emanuel Swedenborg)

„Was durch Liebe erlangt wurde, bleibt für alle Zeit erhalten“ (Gandhi)

„Die Liebe ist der Blick der Seele“ (Simone Weil)

„O Liebe, reine tiefe Liebe, sei hier, sei jetzt, sei Alles“ (Rumi)

„Wahre Liebe hat kein Gegenteil“ (Reshad Feild)

„Die Liebenden finden sich nicht irgendwo am Ende. Sie lebten, der eine in dem anderen, von Anfang an“ (Rumi)

„Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies … einander lassen …“ (Rainer Maria Rilke)

„Grenzenlose Liebe ist die einzige Wahrheit. Alles andere ist Illusion. (David Icke)

„Der Schlüssel zum Herzen eines Menschen wird niemals unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein“ (Hermann Bezzel)

„Geliebt zu werden macht uns stark. Zu lieben macht uns mutig“ (Lao Tse)

„Ein einziges Wort befreit uns von der Last und dem Leid des Lebens, und dieses Wort heißt Liebe“ (Sophokles)

„Liebe bleibt die goldene Leiter, worauf das Herz zum Himmel steigt“ (Emanuel Geibel)

„Früchte reifen durch die Sonne. Menschen reifen durch die Liebe“ (Martin Buber)

 

Wunder

Es gibt zwei Arten zu Leben:
a) so als ob Alles ein Wunder ist, oder
b) als ob es keine Wunder gäbe.  (A. Einstein)

Im zweiten Fall bedeutet das, du bekommst die Wunder nicht mit oder du verleugnest sie.

So erging es auch diesem Kind:

Das Kind flüsterte “Gott, sprich zu mir!” und eine Lärche sang. Aber das Kind hörte sie nicht.
Das Kind rief “Gott, sprich zu mir!”  und der Donner grollte. Aber das Kind hörte es nicht.
Das Kind flüsterte “Gott, lass mich dich sehen!” und ein Stern funkelte. Aber das Kind sah es nicht.
Das Kind rief “Gott, zeig mir ein Wunder!” und ein Leben wurde geboren. Aber das Kind bemerkte es nicht.
Das Kind schrie: “Gott, berühre mich!” und Gott reichte hinab und berührte das Kind, …

aber das Kind wischte den Schmetterling fort, der sich auf die Schulter gesetzt hatte, und ging fort.

(Ravindra Kumar Karnani )

Wie würdest du auf die Welt schauen, wie in die Welt gehen, wenn für dich Alles ein Wunder wäre? Wenn du alle Wunder in deinem Alltag wahrnimmst. Probiere es mal eine Minute, eine Stunde und einen Tag. Schreibe eine kleine Liste….

Dann erst entscheide, wie du leben möchtest.

Was ist dieses Bewusstsein?

Frage: Was ist dieses „Bewusstsein“ und wie kann man es erhalten und pflegen?

Ramana Maharshi: Du bist Bewusstsein. Bewusstsein ist ein anderer Name für das, was Du bist. Da Du das Bewusstsein bist, gibt es keine Notwendigkeit es zu erreichen oder zu kultivieren. Alles, was Du tun kannst, ist aufzuhören, dir anderer Dinge bewusst zu sein, die  Nicht-Selbst sind. Sobald man aufgibt sich dieser anderen Dinge bewusst zu sein,  dann bleibt allein reines Bewusstsein, und das ist das Selbst.

Was ist Liebe?

In dem Wort „Liebe“ steckt das (kollektive) Gedächtnis und all seinen Reaktionen. Wenn wir nicht lernen das Wort vom Gefühl zu unterscheiden, dann zerstört das Wort das Gefühl, dann ist es wie die Asche ohne das Feuer. Ist es nicht das was mit dir passiert? Du hast dich so verstrickst in ein Netz aus Worten und Spekulationen, dass das Gefühl selbst verloren geht, das einzige, was tiefe und vitale Bedeutung hat.
Um Liebe, Wahrheit, Gott wirklich zu kennen, darf es keine Meinungen, keine Überzeugungen, keine Spekulationen darüber geben. Wenn du eine Meinung über eine Tatsache hast, wird die Meinung dir wichtig, nicht die Tatsache. Wenn du die Wahrheit oder die Falschheit einer Tatsache wissen willst, dann darfst du nicht in dem Wort  leben, in dem Intellekt. Möglicherweise hast du eine Menge Wissen, Informationen, über die Tatsache, aber die Wirklichkeit ist ganz anders. Stecke das Buch, die Beschreibung, die Tradition, die Autorität, weg und nimm die Reise der Selbst-Entdeckung. Liebe, und bleibe nicht gefangen in Meinungen und Vorstellungen darüber, was Liebe ist oder sein sollte. Wenn du liebst, wird alles gut werden. Liebe hat ihr eigenes Handeln. Liebe, und du wirst die Segnungen der Liebe  kennen lernen. Halte dich fern von der Autoritäten, die dir sagen, was Liebe ist und was es nicht ist. Keine Institution weiß was Liebe ist, und wer die Liebe kennt, kann sie gar nicht beschreiben. Liebe – und dann wirst du verstehen.

Recht frei nach einem Gespräch von Krishnamurti (Quelle: livereal)

Das Leben, das ich selbst gewählt

Ehe ich in dieses Erdenleben kam
Ward mir gezeigt, wie ich es leben würde
Da war die Kümmernis, da war der Gram
Da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
da war der Irrtum, der gefangen nahm
Da war der schnelle Zorn, der in mir grollte
Da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham

Doch da waren auch die Freuden jener Tage
Die voller Licht und schöner Träume sind
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
Und überall der Quell der Gaben rinnt
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden
Die Seligkeit des Losgelösten schenkt
Wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden
Als Auserwählter hoher Geister denkt

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute
Mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel
Mir ward gezeigt die Wunde daraus ich blute
Mir ward gezeigt die Helfertat der Engel
Und als ich so mein künftiges Leben schaute
Da hört ein Wesen ich die Frag tun
Ob ich dies zu leben mich getraute
Denn der Entscheidungsstunde schlüge nun

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme –
“Dies ist das Leben, das ich leben will” –
Gab ich zur Antwort mit entschlossener Stimme
So war’s, als ich ins neue Leben trat
Und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward ich geboren in diese Welt
Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt
Denn ungeboren habe ich es ja bejaht. 

Von Hermann Hesse

Liebe allein bedeutet Freiheit von Gebunden sein.

Die Liebe ist das Gesetz Gottes. Ihr lebt, um lieben zu lernen. Ihr liebt, um leben zu lernen. Keine andere Aufgabe wird vom Menschen verlangt.

Liebe ist keine Tugend. Liebe ist eine Notwendigkeit, mehr als Brot und Wasser, mehr als Licht und Luft. Lasst niemanden auf die Liebe stolz sein. Atmet vielmehr die Liebe ein und atmet sie so unbewusst und frei aus, wie ihr die Luft einatmet und wieder ausatmet. Denn die Liebe braucht niemanden, der sie erhöht. Die Liebe wird das Herz erhöhen, das ihrer würdig ist…

Die Liebe leiht nicht und borgt nicht; die Liebe kauft nicht und verkauft nicht; aber wenn sie gibt, gibt sie alles; und wenn sie nimmt, nimmt sie alles.
Sogar ihr Nehmen ist ein Geben. Sogar ihr Geben ist ein Nehmen. Darum ist sie stets dieselbe: heute, morgen und in alle Ewigkeit. 

So wie ein mächtiger Strom, der sich ins Meer ergießt, stets wieder durch das Meer aufgefüllt wird, so müsst ihr euch selbst in die Liebe ergießen, damit ihr immer von Liebe erfüllt seid. Der Teich, der die Gabe des Meeres dem Meere vorenthalten wollte, wird zum stehenden Gewässer…

Oft höre ich euch sagen, die Liebe sei blind, womit ihr meint, dass sie keine Fehler in dem Geliebten erkennen kann. Diese Art Blindheit ist der Höhepunkt des Sehens. Wäret ihr nur immer so blind, dass ihr nirgendwo einen Fehler erblicken könntet.

Klar und durchdringend ist das Auge der Liebe. Darum sieht es keine Fehler.
Wenn die Liebe euer Sehvermögen gereinigt hat, dann werdet ihr nichts mehr sehen,
was eurer Liebe unwürdig ist.

Nur ein der Liebe beraubtes Auge findet stets den Fehler. Welche Fehler es auch immer findet, es sind nur seine eigenen Fehler. 

aus: Mikhail Naimy, Das Buch des Mirdad

 

Selbstgerechtigkeit

Ich kenne kaum ein größeres Hindernis für Intimität als Selbstgerechtigkeit. Daher lohnt sich ein genauer Blick auf Ursachen, Muster und Wirkungen.

Wer sich selbst im Recht sieht, fühlt sich zufrieden, bestätigt, sicher,  überlegen, unangreifbar u.ä.

Wer sich selbst im Unrecht sieht, fühlt sich unzufrieden, unsicher,  verletzlich, unterlegen, hilflos, ausgeliefert u.ä.

Kein Wunder, dass wir gerne Recht haben wollen. Es gibt Paare, die schon über Klitze-Kleinigkeiten in erbitterten Streit geraten, um auf die „ich hab Recht“-Seite zu gelangen. Wir wechseln als fortgeschrittene Hobby-Psychologen vom Inhalt auf die Metaebene „Das war jetzt aber unfair argumentiert“ oder „Du behandlst mich jetzt so wie meine Mutter“ um dort weiterzukämpfen u.s.w. Das Arsenal an Streit-Mustern ist viel zu groß für diese Internetseite.

(1) „Ich habe Recht“ bedeutet, nur das wahrzunehmen, was mich darin bestätigt. Den Rest der Welt blende ich vollkommen aus. Ich argumentiere eher defensiv und wenn gar nichts mehr hilft, ziehe ich mich in mich zurück – zu dem Platz von unverbundener Selbstgerechtigkeit und „keiner versteht mich – das macht aber nichts“.

(2) „Ich habe Recht und will dass du es anerkennst“ ist mit noch mehr Energie verbunden, da der Wunsch nach Anerkennung befriedigt werden „muss“. Ich suche nach den Schwächen in der Argumentation meines Gegners und versuche diese bloßzustellen damit er/sie aufgibt und meinen Sieg anerkennt. Dabei können bei steigender Intensität die besonders empfindlichen Stellen „unter der Gürtellinie“ zum Ziel werden. Ich argumentiere eher offensiv und neige schließlich zum Abbruch durch ein „Ich hab gewonnen“ oder im besten Fall durch ein gönnerhaftes „Wir lassen das mal jetzt so stehen“.

Von Paul Lowe habe ich gelernt: Streit entsteht, wenn beide Partner den anderen ändern wollen.

Jenseits von Richtig und Falsch, da gibt es einen Ort, dort treffen wir uns. Rumi

Fazit: Ich allein habe es in der Hand, ob wir streiten oder uns glücklich lieben. Sobald ich bereit bin, die eingangs beschriebenen Unrecht-Emotionen zu durchfühlen, statt sie zu bekämpfen, betrete ich diesen Ort, an dem wir uns begegnen können.

Um gleich ein häufiges Misverständnis auszuräumen: Abschied von der Selbstgerechtigkeit bedeutet nicht auf die Erfüllung aller meiner Bedürfnisse (siehe Gewaltfreie Kommunikation) zu verzichten – im Gegenteil. Sobald ich mein Weltbild nicht mehr durch Streit so dramatisch verenge, steht mir wieder die ganze Welt offen: Er kann mir nicht so zuhören, wie ich es brauche? Dann spreche ich mit meinen Freundinnen oder coache ihn dabei (s. Hallo Tarzan). Sie mag sich nicht für mehr Sex öffnen? Dann lerne ich wie ich ihr Vertrauen und ihre Hingabe gewinne (s. David Deida).

Gewaltfrei heißt nicht nur Verzicht auf Gewalt und Widerstand, heißt auch nicht etwa die andere Wange hinhalten. Gewaltfrei ist eine viel schwierigere Aufgabe  – nämlich Verständnis und Einfühlung in die Ängste, die Unwissenheit, Hilflosigkeit und Unsicherheit der Menschen und Faktoren, die gewaltvolles Handeln hervorrufen. Gandhi

 

 

 

 

Yoga des Alltags

Im Alltag, mit uns selbst, unserem Partner, unseren Kollegen und Mitmenschen bemerken wir manchmal den Wunsch nach Veränderung. Der Andere macht etwas „falsch“ und soll anders sein. Oder, wir glauben an uns selbst sei etwas falsch. Warum? Weil oft erst im Kontakt mit Anderen ein Schmerz fühlbar wird, den wir zunächst nicht erkennen aber vermeiden wollen.

Wenn wir den göttlichen Fluss intensivieren wollen, der durch uns fließen möchte, bleibt uns keine andere Wahl, als unsere Grenzen zu weiten. An diesen Grenzen spüren wir Schmerzen. Daher erschaffen wir unsere Angst vor dem, was kommen könnte – schon bevor wir die Grenzen erreichten.  Die Angst soll uns helfen die Schmerzen zu vermeiden.  Unser Alltag gestaltet sich als ein Slalom der Vermeidung von Schmerzen.

Im Kern sind dabei stets wesentliche Urängste angerührt: Ängste vor dem allein sein, eingesperrt sein, nicht geliebt sein, erfolglos oder wertlos sein. Sie werden aus aktuellem Anlass geweckt und zeigen sich in unterschiedlicher Weise .

Der erste Schritt könnte sein, den Anlass getrennt zu sehen von den Urängsten und unserer Reaktion. Jeder Versuch, die Reaktion zu beseitigen, anzuhalten oder stoppen zu wollen, schüttet nur noch mehr Öl ins Feuer des Reagierens.

Im zweiten Schritt beginnen wir den Schmerz wirklich zu spüren, uns damit einzurichten, seine Süße zu schmecken und den Kampf dagegen aufgeben. Dann fällt die Angst vor dem Schmerz allmählich ab und wir beginnen die Reise nach innen.

Im dritten Schritt werden uns alte Muster zunehmend bekannt und vertraut. Wie alten Bekannten lächeln wir ihnen dann nur noch zu. Unsere vielfältigen Versuche, unseren Kampf zu rechtfertigen, erscheinen langsam im Licht des Gewahrseins. Wie oft haben wir uns selbst getäuscht und diese Muster in Bequemlichkeit ignoriert?

Die Schmerzen der Demütigung sind besonders schwer zu fühlen. Der Wunsch aufzuschreien lautet: „Ich bin doch wer!“. Unsere Begrenzungen zu erfahren, unsere eigene Unvollkommenheit und die Risse in den Selbstbildnissen ist keine leichte Aufgabe.

Und schließlich im vierten Schritt  sind die Schmerzen nichts anderes mehr als eine Körperempfindung. Keine alte Geschichte und keine neue Geschichte muss gefunden werden.

Dann erst wird es möglich die Reaktionen genauer anzuschauen: Das innere Nein, die körperliche Kontraktion, das Weg-haben-wollen, das Ausagieren usw. Keine Reaktion ist nötig nach außen und keine nach innen. Kein „du bist Schuld, dass ich…“ und kein „Bin ich so blöd, dass ich…“ Das  sehen reicht, dann zeigt sich die Reaktion immer schwächer und seltener.

Schließlich können wir im fünften Schritt wach und klar mit dem Schmerz sein, ihn einladen, als ob er für immer bleibt. Mit der Energie des Schmerzes atmen, Trauer zulassen, Bewegung zulassen und Eintauchen in den göttlichen Fluss von dem wir auch im Schmerz nicht getrennt sind.

Fühlen – bis zur Freiheit

„Nimm irgendein Gefühl – Liebe zu einer Frau oder Trauer um einen Menschen, den du liebst, oder das, was ich gerade durchmache: Furcht und Schmerz durch eine töd­liche Krankheit. Wenn du die Gefühle verdrängst – wenn du es dir nicht gestattest, sie wirklich zu fühlen -, dann kannst du nie an den Punkt kommen, dich von ihnen zu distanzie­ren, denn du bist zu sehr damit beschäftigt, dich zu fürchten. Du fürchtest dich vor dem Schmerz, du fürchtest dich vor dem Kummer. Du fürchtest dich vor der Verletzlichkeit, die es mit sich bringt, jemanden zu lieben.

Indem du dich in diese Gefühle hineinbegibst, indem du dir gestattest, wirklich in sie einzutauchen, ganz tief, und sie über deinen Kopf hinwegspülen zu lassen, spürst du sie voll und ganz. Du weisst, was Schmerz ist. Du weisst, was Liebe ist. Du weisst, was Kummer ist. Und nur dann kannst du sa­gen: Gut. Ich habe dieses Gefühl voll durchlebt. Ich erkenne es wieder. Jetzt muss ich mich einen Moment lang von ihm distanzieren.“ aus Mitch Albom: Dienstags bei Morrie

Wie geht das, sich in diese Gefühle hinein begeben? Was dir dabei helfen könnte:

  • Beende alle Denk-Muster deines üblichen Gefühls-Managements: Keine Gedanken mehr an woher, wieso, wer ist Schuld, was mache ich jetzt? etc.
  • Beende alle Denk-Muster ein unangenehmes Gefühl weg haben zu wollen oder ein angenehmes Gefühl halten zu wollen. Beide geht nicht.
  • Atme sehr tief, ohne dich dadurch von dem Gefühl abzulenken.
  • Spüre, wo du dich in deinem Körper anspannst.
  • Entspanne dich damit so, als würde das Gefühl ewig anhalten.

Wie geht das, sich von dem Gefühl zu distanzieren? Es geschieht wie von selbst, aber nur wenn du ganz hineingefallen bist – so wie bei Märchen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und  in einer anderen Welt aufwacht.

So würde ich es dort beschreiben: Du fällst in den Beobachter, der das Gefühl wahrgenommen hat. Du erkennst, das das Gefühl nur gefühlt wird, aber nicht mehr dir gehört. Du schaust in völligen Einverständnis und Frieden auf das was gerade geschieht. Du bist im Hier und Jetzt in völliger Freiheit am Wendepunkt deines Lebens angekommen.